Der siebenbürgische Sachs blieb früher gerne unter seinesgleichen. Darunter litt sein Genpool. Es setzte sich im deutschsprachigen Siebenbürgen einst nur zäh die Erkenntnis durch, dass man sich zum Zwecke der Vermehrung tunlichst außerhalb eines Radius von 60 Kilometern rund ums Heimatdorf nach einem Partner oder einer Partnerin umschauen sollte – es sei denn, man betrachtete Kinder mit sechs Fingern als willkommene zusätzliche Hand, die umso ordentlicher zupacken konnte.
Selbst Eingeheiratete von der anderen, genauso sächsischen, aber eben „falschen“ Straßenseite im selben Dorf sollen, so hört man es heute noch, einst nur brummend in den Kreis der Familie aufgenommen worden sein. So klein und überschaubar war die Welt damals. Wahlspruch war: „Mer wealle bleïwe, wåt mer sen!“
Erau coloniști de dincolo de păduri, adevărați munți războinici. Singura altă explicație necesară aici, deocamdată, este că „saxon” era cândva un termen colectiv pentru indivizii îndrăzneți pe care puternicul regat maghiar de atunci i-a recrutat din vest la începutul Evului Mediu pentru a coloniza și apăra ținuturile carpatine de dincolo de păduri.
Im moselfränkischen Raum, anderen inzwischen als deutsch zu bezeichnenden Gebieten, dem heutigen Luxemburg, Flandern, den nördlichen Niederlanden erlagen Unerschrockene dieser Versuchung, die unter dem anzuerkennenden Wohlwollen des ungarischen Königs keine übrige Aldelsherrschaft kannte, mit etlichen Privilegien lockte (unter anderem: freie Richter- und Pfarrerwahl, Gerichtsbarkeit nach eigenem Gewohnheitsrecht, Zollfreiheit, freie Märkte). Aus dem heutigen Leipzig, Chemnitz, Dresden, Zwickau, auch nicht aus Hoyerswerda, kamen jene frühen Siedler ganz überwiegend nicht.
Zur weiteren Herkunftsherleitung der siebenbürgischen Sachsen verlässt der unbedarfte preußische Chronist sich hier sicherheitshalber weiterhin auf die Sebstdarstellung des Verbands der Siebenbürger Sachsen in Deutschland, der müsste es ja am besten wissen, nicht wahr:
„Die Niederlassung der Siebenbürger Sachsen, der ältesten deutschen Siedler auf dem Territorium des heutigen Rumänien (sic), im ‚Lande jenseits der Wälder‘ (terra ultrasilvana), erfolgte im 12. Jahrhundert im Zuge der deutschen Ostkolonisation. Die ersten ‚deutschen Gäste‘, die in der Hermannstädter Provinz angesiedelt wurden, folgten dem Ruf des ungarischen Königs Geysa II (1141 - 1161) zum Schutz der Grenzen gegen Mongolen- und Tatareneinfälle und zur wirtschaftlichen Erschließung des Landes.“
Să lăsăm pentru o clipă deoparte ce ar fi putut însemna de fapt „german” sau „saxon” pe atunci. Literatura relevantă indică faptul că oricine avea cunoștințe despre minerit era considerat cândva „saxon”. Mineritul a înflorit într-adevăr de timpuriu în Saxonia. Și minereuri prețioase, sarea, importantă pe atunci, și metale, puteau fi găsite și în Transilvania; romanii antici știau acest lucru atunci când i-au subjugat pe daci, care dețineau aceste comori și au dat numele mărcii de automobile românești Dacia. În orice caz, printre primii coloniști din Transilvania, alături de fermieri și meșteșugari, au existat într-adevăr mineri.
„Schutz“ ist hier jedoch das wesentliche Stichwort. Die Zeiten und Sitten waren rau, die Bedrohungen vielfältig. Die „Sachsen“, wo immer sie auch hergekommen sein mochten, waren eindeutig Wehrsiedler. Daher das reiche und beeindruckende architektonische Erbe der sächsischen Kirchenburgen – ausgeklügelter Festungsanlagen, in die die Dorfgemeinschaft sich zurückziehen konnte, wenn sich mal wieder ein Einfall der periodisch marodierenden fremden Horden ankündigte.
Von der – hoffentlich – sicheren Feste gingen dann gewollte Feuer- und Rauchbotschaften weit ins Land. Im besten Fall breiteten sie sich schneller aus als die ruchlosen Invasoren. Im schlechtesten ging hingegen die Kirchenburg selbst in Feuer und Rauch auf, weil die Belagerer Stroh, Holz oder was sonst immer brennbar war, aufschichteten, anzündeten, die Eingeschlossenen ausräucherten.
Pentru a asigura supraviețuirea comunității în timp de pace și război, în satele săsești domnea un regim rigid, căruia fiecare trebuia să i se supună cât mai bine posibil în beneficiul tuturor, de la cultivarea la timp a câmpurilor într-un sistem coordonat de trei câmpuri până la desfășurarea forței de muncă în construcția de noi case, contribuția proprie la proviziile de supraviețuire în biserica fortificată și, bineînțeles, frecventarea regulată a bisericii.
Dies alles wurde vorgeschrieben, festgehalten, nachvollzogen, mit Sanktionen belegt, falls jemand nicht spurte, stiekum eine Speckseite beiseiteschaffte, bei einem Begräbnis nicht half. Soziale Kontrolle war überlebensnotwendig. Sie garantierte Zusammenhalt und Nachbarschaftshilfe. Im Zeichen des Kreuzes, zu Füßen der Kirchenburg.
Nu e ca și cum Transilvania, inima geografică a României de astăzi, ar fi fost cultivată, dezvoltată și apărată doar de sași. Multe popoare au jucat un rol. Maghiarii, secuii vorbitori de limbă maghiară. Și landlerii, odată expulzați spre sud-est din Austria habsburgică-catolică, ca protestanți nedoriți. Apoi țipserul și toate celelalte nume pe care le-au avut și le mai au – e ușor să le pierdem șirul.
Jenseits Siebenbürgens wurde nördlich, südlich, westlich und östlich von diesem Landstrich innerhalb der heutigen rumänischen Grenzen fleißig geschafft, oft gedarbt und erduldet. Und vor allem lebten und arbeiteten im heutigen Rumänien natürlich immer Rumänen, selbstverständlich auch in Siebenbürgen, und zwar nicht zu knapp – auch wenn sie dort manchmal knappgehalten wurden. Im sächsischen Hermannstadt wurden sie zum Beispiel eine Zeitlang nicht geduldet, nicht mal als Gesinde.
Conștiința națională românească s-a dezvoltat târziu, dar cu atât mai intens. „Trezirea națională” a României începând cu secolul al XIX-lea, cu toate efectele sale persistente, inclusiv revendicările teritoriale, scapă înțelegerii ferme a autorului. Adevărul este că aproximativ 90% din populația României sunt români. Acest lucru nu ar trebui să fie o surpriză. Din restul de zece procente, sașii care încă locuiesc în granițele albastru-galben-roșii ale Republicii România, în urma deportării sovietice și a exodului lor în Republica Federală Germania, constituie o minoritate neglijabilă.
Sie werden in diesem Blog aus einer Nischenwahrnehmung heraus überproportional gewürdigt. Dem deshalb nicht ganz unvoreingenommenen Verfasser fiel das Thema „Mischehe“ auf: Ein Sachse freit eine Rumänin oder andersherum. Von den heute üblichen anderen Kombinationen, Spielarten und freigewählten sexuellen Orientierungen oder Geschlechtern soll hier nicht die Rede sein. Die sächsische Flagge zeigt sieben Türme und nur die Farben Rot und Blau, keine Regenbogenstreifen.
Siebenbürgen war kein „Melting pot“. Verschiedene Nationalitäten – Rumänen, Deutsche (nicht nur Sachsen), Ungarn (oder Szekler) – lebten schiedlich-friedlich nebeneinander, schlugen sich gegenseitig immerhin (mit einigen allerdings dann äußerst blutigen Ausnahmen) überwiegend nicht die Köpfe ein. Durchdrungen haben ihre Kulturen einander natürlich, sprachlich sowieso. Der Sachse nennt seinen Vater „Tata“, der Rumäne eine reifere Dame „Tanti“. Direkt gewünscht war das alles nicht, es hat sich halt so ergeben – Menschen sind Menschen. Von „Multikulti“ war aber eigentlich nie ausdrücklich die Rede.
Schon gar nicht beim Heiraten. Viele Romeo-und-Julia-Dramen dürften in Siebenbürgen ungeschrieben geblieben sein. Wie die Liebe in Kleingroßdorf and beyond triumphierte, soll hier jedoch einen Ehrenplatz finden.
Ion Iliescu încă zâmbește. Primul președinte ales democratic al României după căderea comunismului, cunoscut pentru zâmbetul său larg, poate că a murit din august 2025, dar ici și colo în țară, oamenii încă își amintesc de el. Câteva exemplare ale vechii Dacii 1310, pe care localnicii au poreclit-o „Zâmbetul lui Iliescu”, încă se găsesc pe drumurile românești.
Eines dieser letzten Modelle aus rumänischer Produktion, aber mit heftigem Renault-Anteil, ist häufig auf einer Anhöhe halberwege zwischen dem ursprünglich deutschen Kleingroßdorf und dem schon immer rein rumänischen Nachbardorf Sus de Jos abgestellt. Seine beiden Insassen haben dann viel Grund zum Lächeln, während sie sich beim Liebesspiel auf der Rückbank des Oldtimers vergnügen.
Au ales un loc frumos, nu departe de cele două sate natale, dar retras, cu o priveliște bună asupra ambelor – o priveliște de care îndrăgostiții, din motive evidente, se bucură rareori. Doar câțiva drumeți răzgândiți trec ocazional pe acolo, bucurându-se de priveliște – apoi își grăbesc pasul când își dau seama la ce fel de test de solicitare sunt supuse amortizoarele vechiului vehicul la marginea drumului. În rest, cel mult, o turmă de oi pasce acolo, iar ciobanul, la fel ca și câinii săi altfel atât de vigilenți, s-a obișnuit să evite discret vechea Dacie, mereu prezentă.
Meist steht das Auto auf einer Wiese nicht weit entfernt von einer Troita, einem kleinen Kapellchen, das die Wegkreuzung dort ziert, wo es zu beiden Dörfern jeweils wieder hinabgeht oder weiter in die Berge hinein. Seit Neuestem steht dort auch ein Wegweiser, der einen touristischen Rundweg ausweist – ein Anzeichen dafür, dass Schäferstündchen bald vielleicht immer öfter gestört werden, für den Cioban wie das Liebespaar, das ein heimliches ist.
Romeo ist die Heimlichtuerei sowieso leid. Er heißt gar nicht so, sein Name ist Stefan. Aber Iulia nennt ihn immer nur „meinen Romeo“. Stefans Familie wurzelt tief in Kleingroßdorf, seit Generationen. Sein Großvater erlebte dort noch die Zeit, in der das Dorf mehrheitlich von Deutschen bewohnt war. Iulias Familie stammt aus Sus de Jos, einen Steinwurf über den Hügelrücken entfernt. Ihre und Stefans Familien trennen dennoch Welten.
Er ist Sachse, evangelisch, sie Rumänin, orthodox. Das und vieles Andere ist für die beiden Achtzehnjährigen kein Problem, schon gar nicht beim Sex. Sie sind nicht sonderlich gläubig – oder eigentlich doch und unbedingt: Sie glauben beide an die Liebe. Ihre.
Aceasta este o iubire pură, dar pasională, genul care poate apărea la vârsta explorării, când ești norocos. Și un Romeo o găsește pe Julia. Dar această fericire trebuie să rămână ascunsă deocamdată, gândește cuplul: de aceea se întâlnesc în secret.
Stefan ist seit einigen Monaten Führerscheinbesitzer. In der Garage seiner Eltern stand sorgsam eingemottet der Dacia 1310, den hat er wieder flottgemacht und fährt damit, wann immer es unauffällig geht, zur Troita an der Wegeskreuzung, über ungepflasterte Pisten. Dort erwartet ihn dann Iulia, an deren Elternhaus er nicht vorfahren und sie einladen darf.
Vor der Troita steht eine Bank. Auf der verschnaufen sie manchmal an der frischen Luft, wenn sie sich aus dem Dacia und ihren Umarmungen geschält haben. Durchgesessen ist diese Bank, vielfach geflickt. Vier Pfeiler stützen das Kapellendach. Es schützt einen umgitterten Gedenkstein, auf den ungelenk ein Heiligenbild gemalt ist.
„Cum ar putea fi numele sfântului?”, îl întreabă Julia pe Romeo în timpul unei pauze între săruturi extatice sub luna plină. Iubitul ei se desprinde ezitant de buzele ei, luând întrebarea în serios. „Nu sunt familiarizat cu obiceiurile și sfinții voștri ortodoxi”, răspunde el. „Lasă-mă să caut pe Google.”
El își scoate smartphone-ul, și ea la fel. Mama ei o întreabă pe WhatsApp când va fi în sfârșit acasă, e deja destul de târziu. Și ce mai face. Iulia inventează o poveste despre prietenii cu care încă se mai întâlnește; repede, repede, se va întoarce.
Romeo ist fündig geworden. „Hier steht ziemlich viel über orthodoxe Heilige“, sagt er. „Weil es offenbar echt viele davon gibt.“ Er erspart Iulia die Einzelheiten, auch, dass einige Heilige der rumänisch-orthodoxen Kirche sogar noch aus dem 20. Jahrhundert stammen, wegen ihrer tiefgläubigen Standhaftigkeit gegen die Verfolgung durch den kommunistischen Geheimdienst Securitate verehrt.
Romeo o lasă la o informație generală: „Unii sfinți dormeau doar așezați, alții nu purtau niciodată o cârpă pe corp. Majoritatea posteau mult și adesea mureau de o moarte martirică destul de sângeroasă.”
Julia își făcu semnul închinat, alarmată. „Și cel din spatele nostru?” întrebă ea neliniștită, aruncând o privire peste umăr. „Habar n-aveam”, spuse Romeo, privind mai atent și adăugând: „Pare bine hrănit. Ține o suliță. Poate e un arhanghel, poate Mihail. Asta ar avea sens: biserica fortificată din Kleingroßdorf îi este dedicată.”
Iulia schmiegt sich an ihn. „Ja“, sagt sie, „ein Engel. Das wäre schön. Ein Engel, der über uns wacht.“ Stefan verschweigt ihr, dass er beim Googeln auch auf die „Legion Erzengel Michael“ gestoßen ist, eine faschistische, zeitweise einflussreiche politische Bewegung aus der rumänischen Geschichte der 30er-Jahre des 20. Jahrhunderts, an die fanatische Unbelehrbare noch heute anknüpfen.
Es wird Zeit zu gehen. Der Fußweg nach Sus de Jos ist mondbeschienen. Iulias Romeo bietet an, sie zu begleiten. Sie lehnt ab. Leichtfüssig und schnell muss sie sich nun davonmachen, nach einem letzten, jetzt flüchtigen Kuss. Mit um so vollerem Herzen, darin ein Geheimnis, nimmt sie Stock und Stein. Stefan schaut ihr nach, liebt jeden Schritt.
Dann sitzt er allein auf der Bank. Hart erscheint sie ihm nun. Nachdem er Iulia lange nachgeblickt, vergeblich auf ein letztes Zurückwinken gehofft hat, prüft er auf seinem Handy noch einmal das Ergebnis seiner Google-Suche nach dem Heiligen, der am Ort der intimen Zusammenkunft mit seiner geheimen Liebe verehrt wird.
El găsește doar rezultate confuze. Probabil nu este Sfântul Valentin, deoarece creștinii ortodocși români nu îl venerează ca sfânt protector al îndrăgostiților. De aceea, bărbații români nu se grăbesc panicați la florării pe 14 februarie, ci mai degrabă pe 8 martie. Ceea ce, la rândul său, nu are nicio legătură cu biserica, ci mai degrabă cu Ziua Internațională a Femeii, instituită sub conducerea socialistă.
În ceea ce privește dragostea, Romeo/Ștefan notează că ortodoxia spune următoarele: sensul ei fundamental este să faci tot posibilul pentru binele celorlalți. Asta este ceea ce își propune să facă. Iar „cealaltă” a sa personală se numește Julia. Pentru totdeauna. Prin urmare, o va cere în căsătorie. De la părinții ei, care până acum nu știu nimic despre el. De asemenea, își va convinge cumva propriii părinți de această decizie în prealabil. El speră.
Eine Woche später:
Vor Iulia war Romeo im Angesicht des Engels Michael – auf den hatten sie sich inzwischen geeinigt – in die Knie gegangen, als die Angebetete das nächste Mal auf der krummen und schiefen Bank vor der Troita saß. Dies war trotz allen Herzklopfens die leichteste Übung, das geschwindeste Ja gewesen. Sie hatte ihn mit zärtlichen Händen aufgehoben, ihm in die Augen geschaut, die Schultern gestrafft und gesagt: „Und jetzt?“
„Und jetzt“, hatte er erwidert, „werden wir kämpfen.“ Ihm war gewesen, als ob Michael, Herr der himmlischen Heerscharen, Bezwinger des Satans, dazu im Hintergrund ermunternd seinen Speer erhoben hätte.
Dar chiar acum, în acest moment crucial, Romeo se simte mai mult ca micul Ștefan care era odată: foarte descurajat. Stă în fața tatălui său și își amintește de cea de-a 80-a aniversare a bunicului său.
In Kleingroßdorf war das eine bedeutsame Feier gewesen. Der Großvater war nicht irgendwer, sondern ein Patriarch, Honoratior, alteingesessener Sachs, Kirchenältester. Die Kopfzahl der beträchtlichen Nachkommenschaft des Abzufeiernden samt sämtlicher Verschwippter und anderweitig mit seiner angesehenen Familie Verbandelter hatte die Anmietung des Seminarraums des bewährten evangelischen Begegnungsheims des Dorfes erfordert, in dem viele der geladenen Gäste auch über Nacht absteigen konnten.
Acolo, la primul etaj al extensiei moderne a căminului creștin tradițional, toată lumea s-a adunat într-o sală mare. În capul mesei, desigur, stătea oficiantul sprinten, zâmbind cu amabilitate. În fața lui, de o parte și de alta, se întindeau două secțiuni de mese la fel de lungi, lipite una de alta, ocupate de ambele părți.
A fost o sărbătoare cu adevărat grandioasă, cacofonia vocilor era enormă. Pe de o parte, se vorbea strict românește, pe de altă parte doar germană. De-a lungul anilor, pentru a asigura continuarea generațiilor viitoare, avuseseră loc „căsătorii mixte” între români și sași, dar Ștefan nu găsise invitații la petrecere deosebit de diverși.
„Apartheid”, a izbucnit el. „Mă scuzați?”, a spus tatăl său, încruntându-se, iar mama sa stătea lângă el și își privea fiul cu o expresie scrutătoare și îngrijorată, căci fiul solicitase o întâlnire „pentru o chestiune serioasă de suflet”.
Stefan bâlbâie: „Sunt… Am… Voi…”
Mama își pune mâna pe fruntea lui. „Ești foarte sexy, băiatul meu.” Schimbă o privire serioasă cu tatăl. Droguri?
Dann spricht Romeo entschieden und mit fester Stimme aus Stefans Mund: „Ich bin verliebt. Ich habe eine Freundin. Ich werde sie heiraten. Sie ist Rumänin.“
Nun ist es heraus. Die Mutter atmet zunächst erleichtert auf: keine Drogen! Der Vater lächelt gezwungen und sagt: „Ja, das soll in Rumänien vorkommen, dass man sich in eine Rumänin verliebt. Die Chancen dafür stehen gut.“ Kurzer Seitenblick auf die Gattin. „Aber bist du sicher, dass du sie gleich heiraten musst? Ist da etwa schon was Kleines unterwegs?“
Romeo și Ștefan dau din cap ca răspuns la prima parte a întrebării și clătină din cap ca răspuns la a doua, atât absolut, cât și hotărât.
Mama ridică mâinile.
„Stellst du sie uns bald vor?“, fragt sie. Der Vater nickt dazu. „Sie ist natürlich orthodox“, stellt er mehr fest, als dass er es fragt. „Nun ja,“ antwortet Stefan, „etwa so orthodox wie ich evangelisch.“ Also kaum, denkt er sich dabei.
Mama își frânge acum mâinile.
„Ach Junge,“ seufzt sie, „hast du dir das auch gut überlegt? Was ist denn mit deiner netten Klassenkameradin aus dem deutschen Gymnasium, wie hieß die doch gleich… diese, äh, Gertraud? Ein feines Mädel. Ihr habt euch doch immer so gut verstanden, und zum Tanz wart ihr auch schon.“
Exact, își spune Ștefan. Asta era în trupa aia de dansuri populare care cultivă tradițiile săsești, dar e 90% românească. Chiar acolo, la „Dreher” (un tip de dans popular), frumoasa Iulia mi-a întors capul. Gertraud cea stângace era deja fără suflu.
„Nun“, sagt der Vater, und er will milde erscheinen, „das scheint mir alles noch recht unausgegoren. Am besten ist wohl, wir lassen uns das alles noch einmal gut durch den Kopf gehen, vor allem du.“ Damit schlägt er seine „Allgemeine Deutsche Zeitung“ wieder auf und ist das Gespräch beendet.
Pentru început, își spune Ștefan, lucrurile nu mergeau prea rău; cel puțin nu era prea tare. Ascultă mult Radio România Cultural ca să-și perfecționeze limba română. O vorbește destul de bine, desigur, dar din când în când, mai ales seara târziu, se simte copleșit de emisiunile radio de la acest post, cu numeroasele lor voci românești entuziasmate care strigă toate deodată — e ca o adevărată atmosferă de cârciumă — sau poate o ceartă în familie în Sus de Jos, la părinții Iuliei.
Kurzer WhatsApp-Austausch mit Iulia: Sie hat ihre Eltern auf einen Besucher eingestimmt. Ihn. Romeo. Er wird zunächst als Stefan vorsprechen und sich dann als Romeo entpuppen. Morgen Mittag. Es wird eine unruhige Nacht für beide, Stefan wie Romeo. Für Iulia auch.
Am nächsten Tag in Sus de Jos, auf die Minute genau um 13.00 Uhr:
O Dacie 1310 oprește. Ștefan coboară, dar arată ca Romeo: îmbrăcat elegant, cu gel în păr și un buchet de flori în mână. Nu pentru Iulia, desigur, ci pentru mama ei. A fost informat: îi plac albăstrelele. Pentru tatăl ei, are o sticlă de cea mai bună Zuika, țuica tradițională românească de fructe, făcută în casă, desigur, deși nu distilată în propria casă, ci achiziționată de la vecinii români ai părinților săi.
Schlag Eins hatte man Stefans Eintreffen nicht erwartet, zwanghafte Pünktlichkeit ist eher ortsunüblich. Er läutet zwei Mal vergeblich und schilt sich einen Narren: klar, der Deutsche, steifes Rückgrat, eingebautes Uhrwerk, so wird man ihn wohl wahrnehmen.
Iulia macht auf. Sie bittet ihn höflich herein, wie einen Fremden. Er kann sehen, dass sie geweint hat. Das fängt ja gut an.
Durch die Diele zieht Zwiebelduft. Iulia hat ihrer Mutter beim Kochen geholfen und die Zwiebeln geschnitten. Das erklärt die Tränen. Stefan leistet sich einen kleinen Aufatmer. Aber seine Geliebte wirkt im eigenen Haus befangen, so hat er sie noch nie erlebt.
„Te rog, du-te în sufragerie la tatăl tău. Mama și cu mine suntem încă ocupate cu ciorba. O, florile frumoase! Le voi duce imediat mamei tale.”
Stefan nickt geistesabwesend. Es gibt also Suppe, was sonst. Und gleich ein Gespräch von Mann zu Mann. Er fasst die Zuika-Flasche fester und tritt in die gute Stube.
Es sieht aus wie bei ihm zu Hause, vielleicht eine Spur bunter, vielleicht mit mehr Folklore. Über dem Sofa hängt farbenfrohes Handgewebtes, auch die eine oder andere Ikone. Darunter sitzt Iulias Vater, ein breit ausladender Mann mit stattlichem Schnurrbart und festem Händedruck.
„Bine ati venit!“, begrüßt er Stefan förmlich, für den er sich erhebt, die rechte Hand ausstreckt und dem Gast forschend ins Gesicht blickt. Der Besucher lässt sich auf einen etwas zu langen Wettstreit beim beherzten Händedruck-Fingerknöchel-Malträtieren ein, weil er nicht unmännlich erscheinen will, und antwortet passend, wenn auch etwas flach: „Bine v-am gasit, Domnule Domitru.“
Recht frei übersetzt bedeuten diese Begrüßungsfloskeln so viel wie „Schön, dass wir einander gefunden haben“, aber Stefan ist sich alles andere als sicher, dass man sie in diesem Fall so wörtlich nehmen sollte. Eine Stille entsteht, während beide Männer sich gegenüberstehen. Stefans rechte Hand schmerzt. Er streckt die linke vor, mit der er die Zuika-Flasche umklammert hält.
Tatăl Iuliei se duce la o vitrină și scoate două pahare de shot. Le așază pe măsuța de cafea și se așează în fotoliul din fața ei. După ce se întoarce la locul său obișnuit de pe canapea, umple ambele pahare până la refuz. Îl ridică pe al său fără să verse nicio picătură. „Noroc!” Mâna lui Stefan tremură. Reușește totuși să-și ducă paharul la gură fără să verse nicio picătură și să-l golească dintr-o dată.
Iulias Vater hält sein leeres Glas vor sich und betrachtet es eingehend, es dabei hin und her schwenkend. „Diese Zuika hat der Mihai aus Kleingroßdorf gebrannt, den kenne ich, seinen Schnaps auch, er macht ihn immer zu kratzig. Ist der euer Nachbar?“
Prea aspru. Un început prost. Dar tatăl Iuliei mai toarnă un pahar. Nu poate fi chiar atât de rău. „Mihai, da, stă alături”, începe Ștefan, vrând să-l laude pe vecinul român și familia lui – oameni minunați, generoși, serviabili…
„E un escroc nemilos”, intervine Domnule Domitru. „Cred că era agent de pază. Cât ai plătit pe sticlă, puștiule? Mă rog. Lasă.” Bea al doilea pahar – Ștefan îl urmează repede; schnappsul tare de la prânz deja începe să-și facă efectul.
Tatăl Iuliei se întoarce la vitrină și scoate o altă sticlă, așezând-o pe masă cu aplomb. „Palinka, de aici”, spune el cu trei semne de exclamare. „Toarnă-ne mai mult, fiule!”
Stefan tut, wie ihm geheißen, und er hofft, dass bald Essen auf den Tisch kommt. Doch damit sieht es schlecht aus. Iulia öffnet knapp die Tür zum Wohnzimmer und informiert die Herren durch den Spalt: Es wird in der Küche noch etwas dauern. Sie sollen sich einstweilen recht gut bekannt machen, richtet sie von der Mutter aus, die sich vorläufig entschuldigen lässt. Ihr ist die Bors ausgegangen, die saure Suppenbasis, sie muss schnell bei der Nachbarin um Nachschub vorstellig werden, denn: ohne Bors keine Ciorba.
Paharul lui Stefan e din nou plin; gazda lui nu vrea să fie zgârcită. Musafirul său nu poate refuza, mai ales că e vorba de excelenta palinka din pivnița gazdei.
În România, doar turiștii cumpără Zuika sau Palinka din magazinele de vânzare cu amănuntul. Ambele sunt rachiuri de fructe, Palinka fiind versiunea puțin mai tare. Zuika este distilată în mod tradițional din prune, în timp ce în Palinka se pot folosi și alte fructe. Ceea ce au în comun aceste două băuturi spirtoase este că fie sunt distilate acasă, fie cunoașteți pe cineva care posedă un alambic de cupru adecvat, echipamentul necesar de alchimist, expertiză de încredere și o conștiință curată.
„Sanatate!” începe tatăl Iuliei, Ștefan îl urmează. Uau! Ar fi slab să gâfâie, așa că își adună puterile. „Foarte bine”, reușește să spună, afundându-se mai adânc în scaun. „Foarte bine!”
„Aș zice”, spune tatăl Iuliei, „că asta e cea mai bună! Încă una?” Nu așteaptă răspunsul.
Stefan hält tapfer mit. Aber so langsam beginnt er daran zu zweifeln, dass er diesen Besuch unbeschadet überstehen wird. Ihm wird heiß. Seine Kehle brennt. Irgendwer scheint am Wohnzimmer zu drehen. Der Schnurrbart seines Gegenübers tanzt auf und ab. Stefan schaut den Bewegungen der Manneszier fasziniert zu und hat Mühe, sich darauf zu konzentrieren, was aus dem darunterliegenden Mund dringt.
„Asa, asa. Soso. Du bist also Iulias Tanzpartner. Was tanzt ihr denn so?“
„M-mai ales platanul”, spune Stefan, ținându-se de cotierele scaunului.
„Asa, asa. Den Dreher also. Sächsische Sache, was?“
„S-soweit ich weiß, tanzt man ihn auch in Bayern und Österreich“, antwortet Stefan und versucht, nicht altklug zu klingen. „Aber wir mögen auch die Kreuzpolka und den Siebenschritt“.
„Siebenschritt, asa, asa.“ Iulias Vater schenkt nach. „Magst du denn auch unsere rumänische Muzica populara, mein Junge?“
„Gewiss, cu siguranta.“ Stefan muss schon wieder mittrinken. Der wievielte ist das jetzt eigentlich? Ach, ist ja egal. Nici o problema. „Kein Problem!“ Hat er das gerade gesagt? Auf Deutsch oder auf Rumänisch? Stefan umklammert sein leeres Glas. Nicht auf den Tisch stellen! Sonst kippt der Schnurrbart wieder nach! Wo ist der eigentlich?
Hinter Stefans Sessel dreht der Hausherr die Stereo-Anlage auf.
Die Klarinette ist ein feines Instrument. Ihr Tonumfang bringt es auf vier Oktaven. In der hohen Lage kann sie schrill und spitz klingen. Davon macht die rumänische Musica populara gern Gebrauch. Auch das Akkordeon hat es in sich, wenn es zur rumänischen Volksmusik aufspielt. Und der Gesang erst – pure Lebensfreude!
Stefan hat das Glas unvorsichtigerweise doch wieder auf den Tisch gestellt, wie er feststellt, als es erneut bis zum Rand gefüllt vor ihm steht. Pure Palinka.
Iulias Vater sitzt ihm wieder gegenüber, wippt mit den Füßen und sagt etwas. Stefan hört nur aus den Lautsprechern: „Sapte vai si o vale adanca“, offenbar das Lieblingslied des Schnurrbarts, der nun wie ein Propeller zu kreisen scheint.
„Sanatate!“ ruft Stefan, das passt immer, kann "Gesundheit", "Prost", "danke", "alles Gute" heißen. Gutes Zeug, diese Palinka! Gibt’s noch mehr davon? Cu siguranta.
Trei pahare mai târziu, supa e în sfârșit gata, iar Iulia vrea să-i cheme pe bărbați în sufragerie. În timp ce deschide ușa sufrageriei, își vede tatăl și iubitul, ținându-se de mână peste măsuța de cafea, mișcându-și brațele în sus și în jos și cântând din toți rărunchii: „Șapte vai și o vale adancă! – Șapte văi și o vale adâncă!”
Ștefan a ezitat; dacă nu s-ar fi agățat de tatăl Iuliei, ar fi putut cădea pe covor. Dar era bine dispus și a strigat: „Ai „Peste șapte poduri trebuie să treci”, Ion?”
Deci deja se numesc pe nume. Iulia consideră asta un semn bun. Și dă jos sticla de palinka de pe masă.
Intră mama ei. Iulia oprește muzica. Ștefan, stângaci, îi dă drumul mâinilor lui Ion, se întoarce către stăpâna casei și spune politicos: „Sărut mâna, doamna”. El chiar sugerează acest „Sărut mâna, doamnă” cu o plecăciune în fața mâinii întinse, dar trebuie să fie atent să nu-și piardă echilibrul. Iulia sare în sus, îl îmbrățișează din spate pentru a-l stabiliza, se uită peste umărul lui stâng în ochii mamei sale și spune: „El este, mamă: Romeo al meu”.
„Asa, asa.” Mama este o prevestire a îmbătrânirii fiicei; aceiași ochi frumoși, căprui închis, aproape negri, bărbia energică, postura grațioasă – doar că totul este puțin ridat, desigur, și cu inele în jurul taliei.
Bevor Doamna Domitru den Besucher eingehend mustert, wirft sie zunächst einen Seitenblick auf ihren Gatten, um zu taxieren, in welcher Phase der fortgeschrittenen Lebensfreude der sich gerade wieder befinden mag. Zehn Gläser, schätzt sie akkurat, sie kennt den Alten.
„Willkommen“, begrüßt sie Stefan auf Deutsch. Und setzt auf Rumänisch fort: „Meine Tochter hat viel Gutes über Sie erzählt. Aber etwas spät. Gerade erst, in der Küche. Wie lange machen Sie ihr denn schon den Hof? Aber vielleicht sollten wir das beim Essen besprechen. Nach der Ciorba gibt es Sarmale. Bitte, kommen Sie ins Esszimmer! Du auch, Ion. Und lass die Flasche hier.“
Nach der Suppe entblättern Iulia und Stefan die vorzüglichen Krautwickel und ihr Verhältnis zueinander. Der Vater brummt. Die Mutter schweigt. Ohne sie und ohne Essen war es vorher lustiger, findet Stefan. Er hat seinen unausweichlichen Kater jetzt schon.
Nach dem Mahl verabschiedet er sich schnell. Ihm scheint, dass Ion ihm zuzwinkert, als der ihn zur Haustür bringt. Aber das kann auch an der schummrigen Flurbeleuchtung und der Palinka liegen. Von Iulia kann er sich nicht angemessen verabschieden. Die, darauf deuten die schrillen Frauenstimmen aus dem Esszimmer hin, streitet mit ihrer Mutter.
Ștefan lasă Dacia parcată. Va fi un drum lung și singuratic spre casă.
Eine Woche später:
Prima întâlnire dintre părinți și viitorii socri este un succes. Dar numai dacă se consideră absența oricăror altercații fizice drept un succes. Tatăl lui Ștefan monologhează despre ilustrele realizări istorice ale sașilor transilvăneni: „Un popor neînfricat, purtător de cultură!” Aproape nimeni nu știe despre ce vorbește; despre Andreanum, Honterus și Teutsch. Își dă ochii peste cap cu subînțeles și face gesturi ample, ca și cum ar predica de la un amvon.
Cele două mame rămân tăcute. Conversația devine și mai animată când sosește mâncarea. La cererea copiilor, s-au întâlnit pe teren neutru, într-un restaurant internațional din orașul mare. Acesta nu oferă nici bucătărie săsească, nici românească. Cel mai probabil, toți părinții întâlnesc kimchi în farfurie pentru prima dată în viața lor. Nu știu exact ce să creadă despre asta.
Beim misstrauischen Begutachten des scharfen koreanischen Kohls entspannt sich unter den beiden Damen ein lebhaftes Gespräch darüber, ob Klausenburger Kraut wohl Sarmale vorzuziehen sei – oder andersherum, je nachdem, wer am Wort ist. Jedenfalls, so sind sie sich nach dem ersten Bissen Kimchi nach Atem ringend einig, sind beide Gerichte mit ziemlicher Gewissheit bekömmlicher als das, was ihnen heute vorgesetzt wird.
Ștefan își mânuiește neobosit bețișoarele, chiar dacă acest echilibrism neobișnuit îi cere o concentrare maximă. Iulia îl privește cu groază cum abia reușește să jongleze cu mușcăturile precar suspendate pe cămașa sa albă impecabilă. Tatăl ei, Ion, pe de altă parte, observă cu fascinație eforturile lui Ștefan. Ion sosise deja beat. Când își lasă jos furculița și lingura pentru a-și imita viitorul ginere, se formează o încurcătură considerabilă.
Situația ar fi putut fi salvată dacă tatăl lui Ștefan, Ion, nu i-ar fi dat un șervețel, spunând: „Servetele, sigur știi cum să folosești unul din ăsta?”
„Sapte vai si o vale adanca“ wurde an diesem Abend nicht miteinander gesungen.
Trei luni mai târziu:
Cele două familii nu s-au putut înțelege asupra unei biserici, așa că nu a existat nicio nuntă la biserică. Lui Stefan nu-i pasă. Iulia crede că nu are nevoie de rochie de mireasă atunci, chiar dacă i-ar fi plăcut să poarte una. Costumul simplu i se potrivește perfect; este puțin larg pe burtă, dar fotograful de nuntă o va retușa din fotografii.
Niciunul dintre părinți nu a participat la ceremonia civilă. A fost o nuntă simplă; martorii au fost un unchi și o mătușă, cărora nu le păsa deloc de toată agitația romano-saxonă-ortodoxă-evanghelică.
Es ist trotzdem ein besonderer Tag, sogar ein schöner. Die Sonne lacht über der Großen Stadt, ihrem Großen und dem Kleinen Ring, und die Ringe, die Romeo und Iulia austauschen, sind schlicht, aber funkeln. Mehr noch glänzen die Augen der beiden, als sie sich bei den Händen fassen und dann einen Kuss austauschen.
Gefeiert wird dann doch noch, mit beiden Familien. Als Hochzeitsgeschenk hat Iulias Vater fünf Liter Zuika aufgeboten, wohlverschlossen, sogar versiegelt, in aufwendig getöpferten irdenen Krügen mit kunstfertigen Verzierungen. „Die dürft ihr nur bei Geburten oder so öffnen, zu ganz besonderen Anlässen halt“, raunt er seiner Tochter zu. Sein Atem verrät Iulia, dass er selbst heute schon wieder einen gefunden hat.
Romeo și Julia intră în sala de nuntă printr-o arcadă de mesteacăn. Câțiva tineri din ambele sate au tăiat puieți și au aranjat trunchiurile suple conform tradiției. Masa de nuntă este aranjată exact așa cum și-o amintește Ștefan de la ziua de 80 de ani a bunicului său: mirele și mireasa, desigur, stau în capul mesei. În fața lor, se întind de o parte și de alta două mese la fel de lungi, ocupate de ambele părți. Cacofonia vocilor este imensă. Pe de o parte, se vorbește strict românește, pe de altă parte, doar germană.
Există ciorbă, mici și mămăligă (chiftele cu polenta); există supă de nuntă cu tăiței de casă; vită și pui fiarte cu sos și piure de cartofi; există gulaș și tocană de boia, pentru că la masă sunt și câțiva unguri și secui; există cozonac și hanklich. Și vinul săsesc, Žuika și pálinka curg.
Ein Jahr später:
Micul Michael țipă foarte tare. Își înnebunește părinții și îi privează de somn. Nu se poate aștepta niciun sprijin sau alinare din partea bunicilor. Sunt complet înstrăinați și și-au retras binecuvântarea asupra tinerei căsnicii.
Iulia und Stefan sind in eine kleine Wohnung in einem „Bloc“ der Großen Stadt gezogen, in eine Plattensiedlung aus Ceausescu-Zeiten. Er fährt mit dem Dacia für Uber und studiert nebenbei, Romanistik und Germanistik. Sie hat mit dem Kind alle Hände voll zu tun; wenn sie doch mal Zeit hat, übersetzt sie Sachbücher vom Deutschen ins Rumänische, Stefan hilft ihr dabei.
Ab und zu passt eine Tante auf den Kleinen auf. Dann fahren sie zur Troita auf der Anhöhe zwischen Kleingroßdorf und Sus des Jos. Sie sitzen auf der windschiefen Bank und genießen den Ausblick.
„Bereust du was, Iulia?“ fragt Stefan dort eines Abends. „Nichts“, sagt sie und ergreift seine Hand. „Gar nichts, Romeo.“ „Ich nur eins“, sagt er scherzhaft. „Wir haben die erste Flasche Zuika noch gar nicht geöffnet. Dabei könnten wir bald die zweite köpfen.“ Er streichelt seiner Frau zärtlich über den Bauch. „Die soll dann aber mein Vater entkorken“, antwortet Iulia, „und deiner muss endlich mittrinken.“ „Vielleicht“, sagt Stefan, „vielleicht.“
Trebuie să plece acasă devreme, la amurg; mătușa lor nu are toată ziua la dispoziție, iar micuțul se neliniștește repede. Când se lasă noaptea, o privighetoare se așază uneori pe acoperișul Troitei și își cântă cântecul.
