Melcul este inacceptabil ca animal de companie, chiar dacă autoarea de romane polițiste Patricia Highsmith a văzut lucrurile diferit. Însă slăbiciunea doamnei Highsmith pentru highball-uri și alte delicii alcoolice i-a întunecat atât de mult judecata încât putem ignora în siguranță presupusa ei obiecție în această privință, pe care oricum nu o mai poate exprima. Vom reveni însă la stilul de inventivitate ucigașă al doamnei Highsmith.
Patricia Highsmith ist leider tot, seit mehr als 30 Jahren. Die von ihr einstmals so geschätzten Schnecken nicht, und sie suhlen sich alle in unserem siebenbürgischen Garten. Wenn man nichts dagegen unternimmt, werden sie nach unserem eigenen Hinscheiden in weniger als 30 Jahren über ihn herrschen. Sofern dann noch etwas von diesem Garten übrig ist.
Este o frenezie târâtoare destul de lipicioasă, masivă, care are loc în interiorul lui după fiecare ploaie torențială, în toate direcțiile. Fiecare direcție este greșită. Se pare că melcii copulează compulsiv și hermafrodit unii cu alții. Sunt bineveniți să facă acest lucru, din punctul meu de vedere; obiecțiile mele morale sunt minime. Mă consider deschis la minte în ceea ce privește tot felul de chestiuni diverse și sunt lipsit de prejudecăți sexuale, atâta timp cât satisfacerea nevoilor este consensuală. Acesta este în mod clar cazul melcilor. Din păcate, cu destul succes.
Die Spanische Wegschnecke zum Beispiel – ein, wie es Gartenbesitzern anmutet, recht überflüssiges Weichtier – bringt es auf bis zu 400 Eier pro Gelege. Ich entnehme diese Information der Website „Die lebende Welt der Weichtiere“, die es wissen muss. Noch hilfreicher ist ihr Hinweis: „Wie schon Hermann Löns 1911 beschrieben hat, schmecken Wegschnecken extrem widerlich, was auf viele Fressfeinde abstoßend wirken dürfte.“ Wenn sich so ein Fressfeind übrigens mal überwindet, wie der Igel zum Beispiel, dann muss er den schleimigen Nicht-Leckerbissen offenbar erst in Erde wälzen, damit er ihn – solchermaßen paniert – dann überhaupt runterkriegt.
Neugierig geworden, schlage ich bei Hermann Löns nach: Hat er etwa selbst gekostet, um die Widerlichkeit des Geschmacks der Wegschnecke zweifelsfrei zu ergründen? Sein Beitrag zur 4. Beilage des Hannover’schen Tagblatts vom 4. Juni 1911 beginnt mit den unwiderlegbaren Worten: „Es ist doch etwas Herrliches um einen weichen, warmen Regen, vorzüglich, wenn er bald aufhört.“
Es folgt ein schönes, leider allzu bekanntes Stück Naturbeobachtung nach dem Regen: „Sogar die lange, dicke, schwarze, hauslose Schnecke hier vor meiner linken Schuhspitze sieht aus, als hätte sie sich soeben frisch überwichsen lassen. Vorhin kroch sie matt und müde dahin, sah aus wie ein alter, staubiger Schmierstiefel und schleppte an ihrer Hinterleibspitze einen ganzen Klumpen trockener Erde mit sich herum; jetzt aber ist sie blank und sauber und so vergnügt, wie eine Schnecke nur sein kann.“
Ich weiß nicht, ob Hermann Löns bei dieser Gelegenheit Stiefel trug, wer sie möglicherweise gewichst hat und woher der gute Hermann wusste, wie eine Schnecke Vergnügen zu erkennen gibt. Im Gegensatz zu Löns hätte ich meine linke Schuhspitze sofort nach vorn verlagert. Auch die rechte, falls das nichts geholfen hätte.
Obwohl Löns‘ wohl humoristisch gemeinter Aufsatz unter der Überschrift „Ein ekliges Tier“ erschien, waren ihm solcherlei mörderische Anwandlungen fremd. Er fand Nacktschnecken geradezu „reizend“, (obwohl er darum wusste, dass ihr „Charakter“ nicht „der Tücke entbehrt“); ließ es sich tatsächlich nicht nehmen, von ihrem Schleim zu kosten. Echt jetzt.
Stimat proto-Green, plin de admirație pentru frumusețea creației în toate formele sale, a fost o vreme – asemenea Patriciei Highsmith – obsedat de creșterea melcilor. Acest lucru a avut efecte negative asupra vieții sale sociale: de atunci încolo, el a fost „orice altceva decât o plăcere pentru toți ceilalți oameni”. Printre altele, nu mai era un iubit potrivit pentru o doamnă pe care o adora – hobby-ul iubitorului de natură era pur și simplu prea dezgustător.
Es rührte daher, dass Löns Forscherinteresse dafür entbrannte, partout herausfinden zu wollen, warum die von ihm herangezogenen Schneckengenerationen („dieses unzuverlässige Gesindel“) stets anders gefärbt, gestreift, halb gestreift oder einfarbig zur Welt kamen, ohne dass er sich dies zunächst erklären konnte.
Außerdem hatte er in seinem studentischen Nebenjob als Tierwärter in Münster erfahren müssen, dass die ihm anvertrauten Insassen des örtlichen Zoologischen Gartens wenig Neigung hatten, sein Fütterungsangebot mit Wegschnecken anzunehmen. Nicht nur der Marabu zeigte offene Ablehnung. Mit dem Vogel Strauß verdarb Löns es sich gänzlich: Der schluckte eine Schnecke zunächst, spie sie dann aber in hohem Bogen wieder aus, „benahm sich höchst entrüstet und traute mir seitdem nicht mehr über den Weg“.
Sau prin intermediul limaxului. Apoi, Löns și-a luat unul la degetul arătător și i-a lins mucoasa. Rezultatul a fost ca al unui limax: „În primul rând, m-am comportat ca un struț, în al doilea rând, a trebuit să beau un coniac și, când asta nu a ajutat, un lichior amar și apoi încă unul, în al treilea rând, mi-am pierdut pofta de mâncare timp de trei zile și, în al patrulea rând, afecțiunea unei tinere fete căreia, în incredibila mea nebunie, i-am spus despre experimentul meu.”
Destul cu „delicatesele melcilor” ale lui Löns, cunoscut astăzi în primul rând ca poet al landelor și al regiunilor locale, care totuși a avut o oarecare îndrăgire pentru limaxul de grădină, mai ales datorită „ochilor săi cu tulpină foarte lungă, dar cu atât mai fideli”. Ca un indiciu al contextului mult prea adevărat al scenelor următoare, care nu sunt pentru cei slabi de inimă, reținem că aproape niciun alt animal cu gust fin nu ar mânca limaxul de grădină (limaxul în sine, însă, așa cum arată dovezile șocante din grădina noastră, nu este complet împotriva canibalismului – o dovadă în plus a legitimității discutabile a acestei forme de viață).
Bestimmte spezialisierte, exotische Entenarten sollen sich dem Vernehmen nach dazu herablassen, die Wegschnecke mit großem Appetit zu schnabulieren; angeblich kann man derartig hartgesottene Exemplare sogar mieten, um im eigenen Garten der Plage Herr zu werden. Wir verfügen in Kleingroßdorf über keinerlei Möglichkeiten, Auftragsenten zu horrenden Preisen auf unserem Grundstück schlemmen zu lassen. Was wir jedoch haben, ist meine Sommersächsin. Und die ist mit Killerinstinkten ausgestattet, die manche der von Patricia Highsmith ersonnenen Mörder-Plots in den Schatten stellen. In einen sehr tiefen Schatten, wie er nur auf den Abgründen des Schnecken-Hades lastet.
„Sie sind wieder da!“ – Ein spitzer Schrei in höchster Not dringt aus dem Garten in meine dunkle Dämmerstube, in der ich versuche, mich schlaftrunken mit dem neuen Tag anzufreunden, der nach meinem Eindruck noch recht wenige Stunden zählt, zugegebenermaßen aber im Großteil des Gartens schon mit Sonne aufwartet.
Saxona mea de vară, o îngrijitoare timpurie, se plimbă pe acolo, vorbind cu grijă unor arbuști piperniciți, purtând conversații încurajatoare cu pui cuminți și neprecupețind o avertizare blândă atunci când unui puieț, în ciuda atenției pe care o primește, îi lipsește prosperitatea dorită. Saxona mea de vară vorbește cu grădina ei. Cu fiecare boboc, fiecare butaș.
Kein gutes Wort hat sie für Nacktschnecken. Nur diesen Schrei, nach dieser Regennacht: „Sie sind wieder da!“
Ich stürme in höchster Besorgnis um das Wohlergehen meiner Gattin unverzüglich aus meiner zerwühlten Schlafstatt. Wer genau ist wieder da? Bären, Wölfe, Wildschweine? Erbarmungslose, uns zutiefst fremde Aliens, die meine Frau entführen wollen, um auf ihrem Mutterschiff im leblosen All schreckliche Experimente am vorzüglichen, durch Paralysestrahlen gelähmten Körper ihres wehrlosen Opfers zu vollführen?
Nun ja, es sind „nur“ Schnecken, diese allerdings überall und uns ebenfalls zutiefst fremd. Ja, da haben wir den Salat, mal wieder. Oder vielmehr nicht mehr, Schnecken mögen ja Salat und fressen ihn gern auf.
Ich schaue mir die Beschneckung an, kümmerlich bekleidet, wie ich bin, fast so nackt wie die Schnecken, die den Schrei ausgelöst haben. Ich versuche, ein tröstendes Wort zu sagen. Ich finde es nicht. Nur: „Boah, das sind aber viele! Ist ja voll eklig!“
Gândul la micul dejun este cel mai îndepărtat lucru din mintea mea. Mă uit în ochii femeii mele saxone de vară. Întotdeauna îmi place să fac asta. Dar astăzi, ceva sclipește în ei și există un singur cuvânt pentru asta: poftă ucigașă.
„Genau“, sagt sie. „Zu viele. Viel zu viele.“
Dann bittet sie entschlossen um Bier. Um noch nicht mal acht Uhr morgens, und sie trinkt auch um acht Uhr abends kaum. Aber sie will Bier. Nicht für sich. Für die Schnecken.
Nun sorge ich achtsam dafür, dass ständig Bier im Haus ist. Ehrlich gesagt nicht, um jederzeit Weichtiere abwehren zu können. Wie dem auch sei: Ich kann dem Wunsch meiner Sommersächsin entsprechen. Solange sie nicht das ganze Sixpack will.
Și apoi începe. Soția mea varsă un lichid prețios în grădină, lăsând o dâră de bere, apoi golește restul cutiei într-un vas puțin adânc. Planul viclean: dârele de bere și de mâzgă ar trebui să se îmbine. Și să ducă la moluștele Armaghedon: o porție generoasă de granule pentru melci, pe care saxonul meu iubitor de vară, acest elf altfel atât de delicat, prietenul oricărui fluture, le-a îngrămădit furios în jurul vasului, ca pe un rug funerar la sfârșitul degustării de bere.
Der Weg zur Hölle, sagt man, sei mit guten Vorsätzen gepflastert. Die Schnecken haben ganz offensichtlich keine: Sie wollen und können dem Bier nicht entsagen, denn das Hefearoma, der süßlich-malzige Geruch, ist für sie unwiderstehlich. Ihre Strafe, die Schneckenhölle, folgt dann auf dem Kopffuße, als hätte ein missionarischer Abstinenzler sich das als abschreckendes Beispiel ausgedacht: nach Zechgelage Austrocknung durch Schneckenkorn; so wirkt das Zeug, jedenfalls das richtig schlimme. Es enthält einen Wirkstoff, der die Schnecken-Schleimzellen anreizt, überfordert, bis diese den Dienst quittieren. Keine Schleimerei, keine Sauferei mehr. Auf ewig trocken. Halleluja.
Es gibt noch eine „gnädigere“ Variante der Hinrichtung mit Schneckenkorn: Die nimmt den Schleimern mit einer anderen Ingredienz nur den Appetit. Sie ziehen sich zurück und verhungern. Endzeitdiät. Auch nicht nett, aber offenbar weniger toxisch für alle, die von den Schneckenleichen noch kosten mögen – der bereits erwähnte Igel etwa, den wir im Gegensatz zur Schnecke ja mögen, diesen stachligen Gourmet.
Doch noch ist es nicht so weit, dass er sich an einem Leichenschmaus gütlich tun könnte. Die Schnecken scheinen vielmehr quicklebendig; so rege hat man sie noch kaum gesehen. Es wird ein finales Mal geschleimt, was das Zeug hält, in die Kreuz und in die Quer, mäandernd, aber letztlich doch mit einem einzigen, deutlich erkennbaren Ziel, dem alle zustreben, wie wir es auch aus menschlichen Zusammenhängen kennen: Freibier! Und o’zapft is, das kann man sagen.
O, Doamne! Ce târâș, ce încurcături și ce noduri! Abia îmi pot stăpâni uimirea. Din fiecare colț al grădinii, roiesc spre sfârșit, cu o viteză moderată, cât de mare o pot face cefalopodele – stângace și prostuțe. Dar sunt hotărâte, evident foarte însetate. Sunt atrase de balta de bere ca un bețiv notoriu de bar. Doar că sevrajul lor nu duce la o mahmureală monstruoasă a doua zi dimineață, ci la ceva mult mai rău. Nu va exista un mâine pentru ei. Doar o moarte dureroasă.
Noch lange nicht qualvoll genug, findet meine Sommersächsin. Sie beugt sich mit diabolischem Grinsen über die Molluskenklumpen, die zu ihren Füßen zucken, wo die Schnecken sich ineinander verknoten, im Bemühen, konkurrierende Artgenossen zu überholen, zu überwinden, zu übersteigen.
„Haideți, melci mici, continuați, aveți mâncare bună, e suficientă pentru toți!”, strigă ea veselă, împrăștiind cu generozitate mai multă momeală pentru melci în balta de bere și povestindu-mi cum bunica ei obișnuia să despartă melcii de grădină în jumătate cu o lovitură zdravănă. „Nu-i doare deloc”, spune ea, și sună cu regret.
Apoi decide că are nevoie de mai multă bere, pentru că din tufișuri ies în număr mare rămași în urmă, ascultând cu servilism chemarea ademenitoare a diavolului, alcoolul. Mă întreb dacă berea gratuită atrage deja alcoolici din toate grădinile din jur, calculându-le mental viteza probabilă de târâre: se spune că limacșii se pot deplasa până la doisprezece metri pe oră în condiții favorabile. Mă tem pentru rezerva mea de bere. Și încep să mă simt puțin speriată și de soția mea saxonă, iubitoare de vară.
Uf. Cât de bucuros sunt că nu sunt melc, că pot să-mi beau berea aici, în grădină, netulburat, fără să mă expun la mai mult decât obișnuitele și binecunoscutele pericole pentru viață și integritate fizică! Răsfoiesc din nou ediția completă a jurnalelor Patriciei Highsmith, ascund cazmaua și mă hotărăsc să nu-i mai fac complimente soției mele oribil de criminale până când ploile persistente nu se opresc. Uneori le găsește excesive. Poate chiar lingușitoare.
