Für die Vergabe der Hausnummern in Kleingroßdorf hat die zuständige Bürgermeisterei des größeren Nachbarorts, der Kleinen Stadt, ein unfehlbares, ausgeklügeltes System. Es lautet: irgendwie. Dies bestätigt die seit Jahrzehnten unter den Kleingroßdorfern verbreitete Annahme, dass die Verwaltung, der sie unterliegen, absolut idiotensicher ist: Man kann absolut sicher sein, dass sie in der Kleinen Stadt Idioten anheim gefallen ist. Wie sich kürzlich erst wieder erwies, in einer Odyssee von Waren, Besuchern, amtlichen Schreiben, die in unserer Parallelstraße geliefert, empfangen, zugestellt sein wollten. Mit geringem Erfolg, aber höchster Absurdität.
Aleea cu mure nu trece direct în spatele gardului paradisului nostru estival transilvănean; între ele se află mai multe proprietăți, ai căror proprietari, din fericire, nu prea înclină să schimbe starea năpădită de vegetație a terenului lor. Dar aleea cu mure de dincolo este în mod clar strada noastră paralelă.
Nun ja – Straße ist natürlich ein dehnbarer Begriff. Die Brombeergasse ist teils asphaltiert, teils nicht. Selbst dort, wo sie Straßenbelag aufweist, mag dieser nicht allen EU-Normen genügen. Das hat in den vergangenen Jahren wenige Häuslebauer davon abgehalten, ihren eigenen Traum vom Eigenheim zu verwirklichen. Erstaunliche architektonische Konzepte wurden da umgesetzt, mitunter auch nur in den Sand gesetzt, denn Bauruinen gehören hier zum Landschaftsbild. Es ist ein Bild des Scheiterns.
Wie dem auch sei: Die Brombeergasse ist ein Entwicklungsgebiet. Sie entwickelt sich nach rechts, sie entwickelt sich nach links. In die Höhe nicht allzusehr; aber wer weiß schon, was noch kommen mag. Das unaufhaltsame Vordringen der Zivilisation in die bislang unerschlossenen Gebiete der Kleingroßdorfer Idylle machte zunächst mit Schwerlasterverkehr und Betonmischern auf sich aufmerksam, hinterließ dann Carports, akkurat abgezäunte Vorgärten, dazugehörige Gartenzwerghabitate, Basketballkörbe an Garagentoren, ein fröhliches Wilkommen verheißende Fußmatten vor den Haustüren sowie Warnungsschilder vor dem Hunde, der im Garten wacht. Und bellt. Und bellt.
Man hat ein Haus, man hat ein Heim, man hat eine Adresse. Man weiß, wo man hingehört. Denkt man jedenfalls.
(Eines noch vorab: Die Brombeergasse ist eine ziemlich lange. Da kann so manches auf der Strecke bleiben. Quot erat demonstrandum.)
Brombeergasse 34, așa cum era proclamat nu doar de numărul casei alimentat cu energie solară – un număr nou-nouț, atribuit recent – de la casa familiei Georgescu, ci și de cutia poștală așezată pe un stâlp chiar la bordură, un model american adus de proprietar dintr-o vacanță însorită în California. Proprietarul tundea gazonul din față la proporții demne de Wembley când o dubă de livrare Amazon a oprit pe neașteptate în fața casei.
Georgescu nu a comandat nimic; nu are încredere în Amazon și consideră că orice nu poți obține direct de la piața de produse agricole, Lidl, sau lanțul local de delicatese Transagape, sau poate Kaufland, nu este chiar necesar. Prin urmare, îl abordează pe reprezentantul Amazon cu prudență.
„Buna ziua!“
„Buna.“
„Am o livrare aici pentru Brombeergasse 34.”
„Ăsta e aici. Dar n-am comandat nimic.”
Der Bote hat seinen Ford Transit rückseitig bereits geöffnet, wuchtet eine Sackkarre aus dem Wageninneren und belädt sie ächzend. „Ein Dieselgenerator, zwei Teichpumpen und 20 Baukulit-Paneele, die kriege ich jetzt nicht auf die Sackkarre, vielleicht könnten Sie mir gleich noch ein bisschen damit helfen?“
„Was ist Baukulit?“
„Keine Ahnung. Sie haben das Zeug doch bestellt!“
„Ich habe keinen Teich, und ich brauche keinen Dieselgenerator.“
„Ach, Sie nicht? Ich liefere hier viele Generatoren aus, in Ihrer Gegend fällt ja ständig der Strom aus. Und so ein Teich ist eine feine Sache. Wahrscheinlich brauchen Sie auch noch Teichfolie dafür, hätten Sie gleich mitbestellen sollen. Und was gegen die Mücken. Komme ich halt noch mal vorbei, macht ja nichts. Stets zu Diensten, cu plăcere!“
Der Bote wuchtet unbekümmert weiterhin Gaben aus Jeff Bezos Füllhorn auf die Sackkarre.
„Ich habe nichts bestellt. Ich bestelle nie etwas. Schon gar nicht bei Amazon. Und ganz bestimmt kein Baukulit.“
Der Bote hält inne, runzelt die Stirn und holt sein Smartphone aus der Gesäßtasche.
„Brombeergasse 34, richtig?“
„Ja, genau.“
„Und Sie sind Mircea Dumitru?“
„Nein. Ich bin Radu Georgescu.“
„Ești sigur?”
„Toată viața mea.”
Der Bote kratzt sich am Hinterkopf. Georgescu zuckt die Schultern. „Vielleicht eine andere Brombeergasse? In Sus de Jos oder so? In der Großen Stadt? In der Kleinen Stadt?“
Der Bote streicht über das Display. „Also navimäßig stimmt das alles, die Lieferung wird in Kleingroßdorf erwartet, in der Brombeergasse 34.“
„Aber nicht von mir.“ Georgescu wird es zu dumm. „Dann ist das falsch adressiert. Ich habe für so etwas keine Zeit. Einen guten Tag noch, o zi buna. Packen Sie das Zeug wieder ein. Ich will es nicht.“
O altă livrare urmează să sosească la 300 de metri mai încolo: 100 de pui pentru reproducere. Este o încărcătură vioaie, care ciripește într-o dubă de livrare aparținând unui furnizor de tot felul de provizii agricole.
Mașina se oprește la o casă lipsită de verdeață. Nu se vede niciun coteț de găini. O „grădină” sterpă cu pietriș împânzește proprietatea. Două ATV-uri, vehicule de teren, sunt parcate sub un garaj: mașini de buldozer pentru natură și peisaj. Lângă garaj, un steag galben flutură de pe un catarg, purtând conturul vestului României, completat de un arc de opt stele mici la est. Cutia poștală este plină de corespondență.
Sämtliche Jalousien der Fenster des Hauses, eines abweisenden Rohbetonklotzes Marke Endzeitbunker, sind fest geschlossen. Bis auf eine. Zwischen einem ihrer Schlitze ragt dem Lieferwagen etwas entgegen, das verdächtig nach dem Lauf einer Schrotflinte aussieht.
Der Fahrer des Wagens bleibt vorläufig lieber im Auto und checkt die Lieferadresse zweimal. Kein Zweifel: Hühnerhof Stanciu, Brombeergasse 34. Er fährt sein Fenster ein Stück herunter und ruft unsicher: „Pui de găină? Pui? Hühnchen, Hühner?“ Keine Antwort. Der Gewehrlauf schiebt sich weiter durch dem Jalousie-Schlitz heraus.
Livratorul coboară pe partea pasagerului, deschide cu grijă una dintre cele două uși duble din spate ale mașinii, folosindu-și duba de livrare ca adăpost, și eliberează puii pe stradă. Livrarea e livrare. Nu are nevoie de confirmare; totul se face pe sub masă și fără factură.
Dann gibt der Fahrer Gas. Hinter sich hört er Schüsse und sieht Flaumfedern aufsteigen. Auf dem Hühnerhof Stanciu, in der Brombeergasse 34, aber 500 Meter weiter, steht der Besitzer George Stanciu derweil am Tor seines Betriebs, schaut auf die Uhr, hört erstaunt die Schüsse und schüttelt den Kopf. Wo bleiben die bestellten Küken?
Wer kommt, ist die Polizei. Mit gleich zwei Streifenwagen. „Die sind aber schnell“, denkt sich Stanciu, bevor er merkt, dass der Polizeieinsatz nicht dem unbekannten Schützen im weiteren Verlauf der Brombeergasse gilt, sondern ihm selbst.
În timp ce o platformă auto oprește, patru polițiști coboară din mașini, cu mâinile pe tocuri de pistol, și se îndreaptă hotărâți spre crescătorul de găini. În spatele lor, un oficial formidabil iese din spatele uneia dintre cele două mașini de patrulare: Mihai Dumitrecu, executorul judecătoresc local. Recuperatorul de creanțe optase pentru o escortă a poliției, deoarece acțiunea oficială pe care intenționează acum să o întreprindă este, potrivit autorităților, plină de pericole: debitorul pe care intenționează să-l aresteze este un extremist notoriu, considerat predispus la violență și posibil înarmat.
Stanciu, der alles Andere als das ist, weiß nicht, wie ihm geschieht. Dumitrecu liest ihm mit grimmiger Miene und donnernder Stimme vor, während die Polizisten den Hühnerhofbesitzer nicht aus den Augen lassen:
„Sie schulden der Gemeinde unbezahlte Grund- und Haussteuer, Wasser-, Abwasser- und Müllabfuhrgebühren, zudem privaten Gläubigern für diverse Versicherungsprämien und Konsumentenkreditraten insgesamt 47.312 Lei und 34 Bani. Sie haben sämtliche Mahnungen, die Ihnen rechtsgültig zugestellt wurden, unbeachtet gelassen. Einschließlich der Säumniszinsen ist eine Gesamtzahlung in Höhe von 54.412 Lei und 12 Bani zu leisten. Sollten Sie diese nicht sofort in bar entrichten, bin ich laut Pfändungsbeschluss ermächtigt, Gegenstände aus Ihrem Eigentum im entsprechenden marktgängigen Wiederverkaufswert zu beschlagnahmen. Auf Ihren Namen und Adresse sind zwei gebrauchte geländetaugliche Fahrzeuge, so genannte ATV, im ungefähren zeitlichen Gegenwert der Forderung zugelassen. Ich fordere Sie hiermit auf, diese zur Ingewahrsamnahme zu übergeben, sofern Sie die ausstehende Summe nicht unverzüglich begleichen können. Kreditkarten werden nicht akzeptiert.“
Der Gerichtsvollzieher lässt seinen Zettel sinken und schnauft befriedigt. Die Polizisten nicken ihm aufmunternd zu. Der Auftritt ist ihm wie immer gelungen. Gelernt ist gelernt. Dumitrecu ist eine Autorität. Vor ihm hat noch jeder das Knie gebeugt.
Stanciu nu este. Crescătorul de pui nu este deloc intimidat, ci mai degrabă foarte amuzat. „Ce ATV? Vrei să spui tractorul meu? E doar unul din ăsta pe aici. Și ce datorii? Nu am niciuna. Față de nimeni.”
Dumitrecu nici măcar nu clipește. A mai văzut asta înainte. Există întotdeauna o negare. Dar ordinul său de confiscare este clar. „Aici e Blackberry Lane nr. 34?”, întreabă el condescendent, știind răspunsul. Autoritățile nu greșesc niciodată. Niciodată.
Stanciu nickt und verschränkt die Arme vor der Brust. „Na also“, sagt der Gerichtsvollzieher und macht einen Schritt auf den Delinquenten zu. Er zielt mit seinem amtlichen Zeigefinger auf die Nasenspitze des Leugners. „Und Sie sind Gabriel Teodorescu.“ Dumitrecu fragt es nicht, er stellt es fest.
„Mitnichten. Numele meu este George Stanciu, so heiße ich. Und wie bereits gesagt: Ich schulde niemandem etwas, habe dies nie getan und werde es auch nie tun.“
Executorul judecătoresc își retrage degetul arătător întins. Polițiștii schimbă priviri.
„Îmi puteți arăta actul dumneavoastră de identitate?”
„Cu plăcere, cu plăcere. Dacă îmi permiteți să-mi iau pașaportul de la birou.”
„Un ofițer vă va însoți.”
Ein herrischer Wink des Gerichtsvollziehers lässt einen Streifenpolizisten mit ins Haus dackeln. Dessen drei verbliebene Kollegen zünden sich jeweils eine an und mustern Dumitrecu verstohlen aus den Augenwinkeln. Der Allerjüngste ist er ja nicht mehr. Die Amtsperson überprüft den Pfändungsbeschluss. Die Adresse stimmt: Brombeergasse 34.
Dar expresia jenată de pe fața polițistului când se întoarce cu Stanciu de la birou îi spune lui Dumitrecu că ceva trebuie să fie în neregulă cu decizia sa. Oricum, poliția are alte probleme acum. Un nou ordin de prioritate maximă se aude la radio. S-au tras focuri de armă pe Blackberry Lane! Ofițerii sar în mașini și pornesc imediat în viteză cu lumini albastre intermitente. Un crescător de pui rânjitor și un executor judecătoresc nedumerit rămân în urmă. „Ar trebui să vă chem un taxi?”, întreabă Stanciu. „Sau vă întoarceți cu mașina de tractare?”
Mit dem Abschleppen kennt sich ein wesentlich jüngerer Mann als Dumitrecu gut aus, den es heute auch in die Brombeergasse verschlagen hat. Laurențiu Miculescu ist ein attraktiver, gefällig athletischer junger Mann, durchtrainiert, aber nicht übertrieben mit Muskeln bepackt. Die Frauen liegen ihm im Allgemeinen zu Füßen. Das liegt auch daran, dass das Ebenmaß seines Körpers nur an einer markanten Stelle eine Überproportionalität aufweist, die Laurențiu gerne mit engen Hosen betont und bisweilen gegen Geld entblößt. Der Jüngling ist ein Stripper.
Sein Auftrag lautet heute: Hen Party in der Brombeergasse 34. Dort findet ein Junggesellinnen-Nachmittag vor einer Hochzeit statt – strikt für Damen. Die Freundinnen der Braut haben ein bisschen Geld zusammengeworfen, um ihr einen unvergesslichen Abschied aus der Ungebundenheit zu bereiten, mit gutem Essen und viel Alkohol. Und einem letzten Exzess: Überraschungsgast ist der zeigefreudige Laurențiu.
Se așteptase la baloane albe și roz la poarta grădinii, muzică tare, fie pop, fie disco – știa destul de bine toate astea; mult chicotit și un grup gălăgios de femei. Dar nimic de genul acesta. Casa în fața căreia își parcase mașina – a verificat adresa încă o dată – era un loc destul de dărăpănat, acoperișul căruia trebuia de mult înlocuit. Lângă poarta grădinii se afla o bancă pe care stătea o bătrână zbârcită, purtând o batistă pe cap, cu mâinile noduroase sprijinite pe baston. Bătrâna s-a uitat curioasă la nou-venit.
Laurențiu steigt aus seinem schnittigen Zweisitzer aus, streckt sich zu voller Körperlänge, schaut nach links die Straße hinauf und nach rechts die Straße hinunter. „Brombeergasse 34?“, fragt er die Alte. Die nickt.
„Bine”, spune el. „Când și de unde ar trebui să încep? Sunt programat pentru ora 15:00, timp de o oră.”
„Doar o oră?” Bătrâna clătină din cap gânditoare. „Va trebui să te grăbești, tinere. E o pajiște mare. E în spatele casei. Nu te așteptam deloc. Și unde ți-e coasa?”
Ai înțeles? Laurențiu a auzit multe cuvinte asemănătoare uneltelor pentru organele sale genitale, deși de la femei mult mai tinere. „Ciocan” este termenul care îi place cel mai mult; nu prea îi place „furtun”.
„Ich habe alles dabei, Doamna, das wird man gleich sehen“, sagt er und klopft sich vielsagend auf die Oberschenkel. „Aber wo sind denn die anderen?“
„Die anderen?“
„Ei bine, celelalte doamne.”
„Sollten da noch andere dabei sein?“
„Meistens schon. Ich ziehe mich gerne für alle aus.“
Bătrâna chicotește. „Ei bine, stai puțin atunci, tinere.”
Intră în casă. Acolo vorbește la telefon cu vecinii ei la fel de în vârstă, printre care și câteva văduve pline de viață. „Grădinarul e aici. Spune că se dezbracă ca să tundă gazonul. Și se presupune că sunt și alte doamne cu el. Ar trebui să sun la poliție sau ar trebui să vii tu pe la mine?”
Das Urteil fällt eindeutig aus. Innerhalb von fünf Minuten sitzen drei weißhaarige Nachbarinnen zusammen mit der Hausherrin auf der Bank. Laurențiu wird aus acht Augen gemustert. Es weht ihn viel billiges Parfüm an.
„Ăă, da... bună ziua. Ar trebui să merg chiar aici? Cred că ar trebui să mergem în spatele casei, nu-i așa?”
„Das will ich meinen“, sagt die Gastgeberin. „Am Schuppen steht zum Glück noch eine Sense. Handschuhe habe ich auch für dich. Aber mehr möchtest du ja wohl nicht anziehen? Pass nur auf, die Sonne sticht heute. Nicht, dass du dir was verbrennst.“
Laurențiu tritt den Rückzug an. Eigentlich ist es mehr eine Flucht. Bedauernd wird seinem mit Vollgas enteilenden Sportflitzer nachgeschaut. Die Damen seufzen. „Na, die ganze Wiese hätte der aber nicht in einer Stunde geschafft“, sagt eine. „Er hätte auch viele Zecken abbekommen, so ganz nackig“, gibt eine andere zu bedenken. „Aber schön wär’s schon gewesen“, bedauert die Hausherrin, „wenn die Wiese endlich gemäht worden wäre. Da muss ich mich jetzt beim Gartendienst beschweren. Die dürfen gerne mal einen schicken, der es auch angezogen und ohne Publikum macht.“
Laurențius Auto, das für die Schotterstrecke der Brombeergasse nicht gemacht ist, setzt bei seinem überhasteten Rückzug oft auf. Er fährt viel zu schnell, aber wird von der Polizei noch überholt. Zwei Streifenwagen passieren ihn und lassen ihn unbehelligt, obwohl er weit über dem Tempolimit rast.
Dacă Laurențiu ar fi mers cu mașina pe Blackberry Lane în direcția opusă, ar fi putut da peste un grup de doamne destul de beate și o viitoare mireasă înlăcrimată la casa cu numărul 34, holbându-se neînțelegător la un generator diesel, două pompe de iaz și 20 de panouri Baukulit care fuseseră descărcate în fața lor.
Die Mähkraft, die statt des Strippers in der Brombeergasse 34 erwartet wurde, schaffte es übrigens nie dorthin. Sie fuhr in die Himbeergasse. Dort gibt es keine Hausnummer 34, nicht eine einzige. Die Mähkraft kennt sich nur mit Gräsern aus, nicht mit Beeren.
Gerichtsvollzieher Dumitrecu lässt die Schmach, die er erleiden musste, nicht auf sich sitzen. Hochbeleibt, wie die respektable Amtsperson ist, schnauft sie zurück in ihr Büro in der Großen Stadt: Der Abschleppwagen passte nicht auf den Parkplatz der Finanzbehörde für Dienstwagen und musste den Kuckuckskleber drei Ecken weiter absetzen. Erzürnt lässt Dumitrecu sich unverzüglich die Unterlagen über die Hausnummernzuweisung in der Brombeergasse vorlegen. Und er stellt fest: In der Bürgermeisterei der Kleinen Stadt, die für Kleingroßdorf zuständig ist, wurde die Hausnummer 34 für die Brombeergasse ganze fünf Mal gleichzeitig vergeben. Das erklärt vieles. In der Primaria werden Köpfe rollen müssen.
Totuși, întrebarea rămâne: Ce naiba este Baukulit? Răspunsul este cunoscut de un bărbat care a petrecut mult timp în zadar căutând o dubă de livrare Amazon în fața casei sale de pe Brombeergasse 34.
