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Lesen Sie, warum ein Orchester ein Chopin-Konzert mit Dirigentin beginnt, aber ohne Dirigentin beendet. Lernen Sie Halbkreisingenieure und ihre tiefenentspannte Problemlösungskompetenz kennen. Und folgen Sie Hans-Jürgen in seine ferne Heimat Siebenbürgen.
Dies alles und mehr in der Rubrik "Siebenbürgisches aus Kleingroßdorf" (hier klicken)
Wie, Sie kennen Kleingroßdorf noch nicht? Dann scrollen Sie weiter, in das Herz Transsilvaniens hinein...
SIEBENBÜRGISCHES
AUS KLEINGROSSDORF
Warum fährt der orthodoxe Pope mit Gott und Volvo, der protestantische Pfarrer aber nur einen klapprigen Jetta? Brauchen Schafe einen Mähauftrag? Und was ist eigentlich Evangelischer Speck? Die Antworten auf all diese typisch siebenbürgischen Fragen finden Sie hier.
So könnte es in Kleingroßdorf aussehen - wenn ein Dorf dieses Namens tatsächlich existieren würde.
Kommen Sie mit in die Tiefen der Karpaten und des menschlichen Gemüts. Lernen Sie Schafe, Bären und andere unberechenbare Zeitgenossen kennen. Erleben Sie eines der letzten ursprünglichen Gebiete Europas. Staunen Sie über das Land hinter den Wäldern: Transsilvanien, von seinen wenigen verbliebenen deutschen Einwohnern Siebenbürgen genannt. Hier erinnert manches an ein Märchen, aber nicht immer hatte es einen guten Ausgang. Dieses Land und seine Bewohner haben viel erlebt, viel erlitten. Völker kamen, Völker gingen. Und jetzt darf MoMoment festhalten, was hier so geschieht - oder geschehen sein könnte. In Kleingroßdorf.
Die mehr als 800 Jahre alte Kirchenburg von Michelsberg nahe Hermannstadt existiert wirklich, so märchenhaft sie auch erscheinen mag. Im Folgenden ein paar fotografische Impressionen im Wandel der Jahre und der Jahreszeiten. Übrigens: Siebenbürgen zählt etwa 150 solcher Wehrkirchen. Die von Michelsberg gehört zu den ältesten.
Falls ein günstiges Geschick Ihre Schritte nach Michelsberg lenken sollte...
dann schauen Sie doch mal in der alten deutschen Schule vorbei. Dort gibt es eine Fotoausstellung mit An- und Einsichten rund um die Burg, die seit Jahrhunderten über dieses Dorf wacht.
UND WARUM DIES ALLES?
Ferne Heimat Siebenbürgen
Es kommt ein Mensch nach Siebenbürgen.
Nennen wir ihn mal: Hans-Jürgen.
Er schaut sich um.
Er fühlt sich dumm.
Wie, das gab es alles hier?
Mit deutschen Farben im Panier?
Wenn er mehr wüsste, könnt‘ er seh’n,
Wie sie beide vor ihm steh’n:
Der Brukenthal, daneben Teutsch –
So klug, so treu, und auch so deutsch.
Er sieht sich die Rumänen an.
Die sind ganz viele, merkt er dann.
Das tut ihm keinesfalls je weh,
Denn er kommt ja von der Spree.
Nicht vom Zibin, auch nicht vom Alt.
Vergangenes lässt ihn recht kalt.
Er lauscht hier ziemlich ungezwungen
Den allerletzten deutschen Zungen.
Doch hör‘: Selbst wenn sie mundartlich,
So klingen sie doch heimatlich.
Ferne Heimat für Hans-Jürgen.
Er empfindet Siebenbürgen
Anders als die Sommersachsen
Nicht als Rückkehr, mehr als Wachsen
In neue, alte Welt hinein.
Und er fragt sich insgeheim:
Hätte ich hier ausgeharrt?
Wäre ich vielleicht verscharrt,
Irgendwo im Donez-Becken,
Wo schon wieder herrscht nur Schrecken?
Ist, was ich erahne, echt?
Werde ich all dem gerecht,
Was je war, was könnte werden?
Es ist sicherlich auf Erden
Hier ein ganz besond’rer Ort:
Es blieb was da, es ist viel fort.
Man blickt nach vorne und zurück.
Und findet überall ein Stück,
Das wäre wohl bewahrenswert.
Oder ob es doch nur stört?
Es kommt drauf an, wen man dann fragt.
Hans-Jürgen tut dies unverzagt,
So wie er kam nach Siebenbürgen.
Sanatate, Glück, Hans-Jürgen!
Noch ein letzter lyrischer Gruß aus Siebenbürgen, bevor wir uns anderen Themen widmen:
AND NOW FOR SOMETHING COMPLETELY DIFFERENT:
Der Fortsetzungsroman
La Merde du Roi
Ein Märchen
(Aber lesen Sie es lieber nicht Ihren Kindern vor)
Motto:
„Dort dro’m auf dem Berge, da steht ein Karton.
Da machen die Zwerge aus Scheiße Bonbon.“
(Alte Volksweise)
GENUG GESCHERZT, NUN WIRD ES ERNST:
Das Buch
Leserlob:
„Staatsversagen
ist eine Ganzkörper-Röntgenaufnahme des 'kranken Mannes' Europas – aus der Perspektive der Verantwortung des Staates und der Regierung für diesen sich verschlechternden Zustand. Keine graue Theorie, sondern Details aus dem wirklichen Leben, vorgetragen mit einer persönlichen Stimme, die von der langen internationalen Karriere des Autors als Journalist im Zentrum der deutschen und EU-Politikgestaltung geprägt ist."
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Mo hat fast 40 Jahre lang für Geld geschrieben, unter anderem für Associated Press, Voice of America, Reuters, FOCUS und FOCUS online. Auf dieser Website verfolgt er seine nichtkommerziellen Projekte. Some of them are weird.
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