Wo befruchtet wird,

da fällt ein Spahn.

Der war vielen unliebsam.

 

Wo geschuftet wird,

parteiinfam,

man ihn auf die Kimme nahm.

 

Wer so unbeirrt

zieht seine Bahn,

spreizt sich ohne jede Scham,

 

hat den einen, and’ren Feind;

und die waren dann vereint,

brauchten kaum noch Munition.

 

Denn der Spahn hat viel gelogen,

bekam die Maske abgezogen.

Die kam aus einer Ration,

 

die er üppig angeschafft,

voller Tatendrang und Kraft.

Den Schaden hat er selbst nun auch.

 

Manchmal trifft’s den Richtigen.

Es gibt nichts zu beschwichtigen,

Fingerzeigen ist hier Brauch.

 

An fremdem Leib wurde geheuchelt,

der Spahn darum zu Recht gemeuchelt.

Doch wer warf den ersten Stein

ins Familienglück hinein?

 

Dieselben, denen Spahn getraut:

die Leute mit den großen Lettern.

Musste er sich da entblättern?

Bekam er dabei Gänsehaut?

 

Mein Mann und ich, schaut alle hin:

Wir haben einen Benjamin!

Die Zeitung darf mich alles fragen,

ich schieb‘ für sie den Kinderwagen!

 

Hätte er vielleicht geschwiegen,

ein Mal seinen Mund gehalten,

könnt‘ er still den Sohn nun wiegen,

und es wär‘ alles beim Alten.

 

Einerlei. Wohl zu erwarten:

Der Spahn, der könnte noch mal starten.

Na klar, er herzt sein Kind jetzt bloß.

Doch seinerlei wird man nie los.

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